Kursdetails


Traumasensibles Coaching – Grundlagen zu Nervensystem, Trauma und innerer Sicherheit

Nervensystem verstehen. Sicherheit vermitteln. Entwicklung begleiten.
Viele Menschen suchen Coaching, weil sie sich Veränderung wünschen – mehr innere Stabilität, stimmigere Beziehungen oder einen neuen Umgang mit Belastung. Aus traumasensibler Perspektive zeigt sich, dass Veränderungsprozesse erst dann nachhaltig werden, wenn das Nervensystem wieder Sicherheit erfährt.
Belastende oder überwältigende Erfahrungen – insbesondere in frühen Lebensphasen – können das Nervensystem langfristig prägen. Ihre Auswirkungen zeigen sich nicht nur psychisch, sondern auch körperlich, etwa in Form von anhaltender Anspannung, Erschöpfung, innerer Unruhe oder Rückzug.
Traumafolgen sind dabei keine Schwäche, sondern Ausdruck eines Nervensystems, das unter schwierigen Bedingungen Schutzstrategien entwickelt hat. Ein traumasensibler Blick würdigt diese Anpassungsleistungen und schafft die Grundlage für neue Erfahrungen.
Der Grundlagenkurs vermittelt ein fundiertes Verständnis für die Zusammenhänge von Nervensystem, Stressreaktionen und Veränderungsprozessen. Ziel ist es, Menschen nicht nur kognitiv zu begleiten, sondern Sicherheit im Coachingraum bewusst zu gestalten und Regulation zu fördern.
Im Mittelpunkt stehen:
Grundlagen von Trauma, Nervensystem und Stressregulation
Sicherheit und Stabilisierung im Coaching
traumasensible Haltung und Beziehungsgestaltung
Ressourcenarbeit und Selbstregulation
erste regulatorische Tools für Coaching und Alltag
Einführung in Persönlichkeits- und Beziehungsmuster (u. a. Enneagramm) zur vertieften Selbstreflexion und zum Verständnis individueller Stress- und Anpassungsstrategien
Teilnehmende lernen, Über- und Untererregung des Nervensystems zu erkennen, Prozesse angemessen zu verlangsamen und Entwicklung stabil zu begleiten.
Die Inhalte basieren auf Erkenntnissen aus Neurobiologie, Psychotraumatologie, Psychoneuroimmunologie und körperorientierten Ansätzen. Diese wissenschaftlichen Perspektiven helfen zu verstehen, wie Stress im Körper wirkt, wie Symptome entstehen und warum Regulation eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige Veränderung ist.
Die Weiterbildung ist praxisorientiert aufgebaut und verbindet Theorieimpulse mit Übungen, Selbsterfahrung sowie Intervisionsarbeit in Peergroups und beinhaltet insgesamt 121 UE.
Teilnahmevoraussetzungen:
Menschen in beratenden, pädagogischen, therapeutischen oder sozialen Arbeitsfeldern sowie Coaches und Interessierte mit Vorerfahrung in Begleitung von Menschen. Dieser Kurs ist nicht als Ersatz für die Therapie eigener Traumata vorgesehen, sondern für das Erlernen eines professionellen traumasensiblen Coachings konzipiert.
Abschluss:
Zertifikat: Traumasensibles Coaching – Basiskompetenz (VHS)

Beginn: 16.10.2026 bis 21.02.2027
Dauer: 14 Termine an 5 Wochenenden (96 UE),
zzgl. Peergroup-Intervision u. Bearbeitung eines Coaching-Falles (25 UE)
Die Ausbildung umfasst insgesamt 121 UE (91 Zeitstunden).
Kursort: CVJM – Teestube, Minden
Gebühr:1348 €

Kurstermine 14

Übersicht über alle Kurstermine (14) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Freitag  •  16.10.2026  •  17:00 - 20:15 Uhr
2 Samstag  •  17.10.2026  •  09:30 - 17:00 Uhr
3 Sonntag  •  18.10.2026  •  09:30 - 17:00 Uhr
4 Freitag  •  06.11.2026  •  17:00 - 20:15 Uhr
5 Samstag  •  07.11.2026  •  09:30 - 17:00 Uhr
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