Kursdetails


Kunstvortrag: Max Ernst – vom Dadamax zum surrealen Kosmos des Vogels Loplop

Mit Max Ernst begegnet uns einer der anspruchsvollsten Vertreter des Surrealismus. Nach einem Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn beginnt Ernst als künstlerischer Autodidakt. Mit Johannes Baargeld begründet er nach dem ersten Weltkrieg zunächst (als „Dadamax“) eine eigene Dadagruppe in Köln. 1921 siedelt er endgültig nach Frankreich über, um sich den Surrealisten um Bréton anzuschließen. Ernst entwickelt eine eigene emblematisch-surrealistische Bildsprache und erprobt neue Techniken wie die der Frottage und Grattage, um die „halluzinatorischen Fähigkeiten des Geistes“ (Ernst) zu erweitern. In der Figur des Vogels Loplop findet er sein Alter-Ego. Die collagenartige Verwendung und Verfremdung von Elementen aus naturwissenschaftlichen Publikationen als auch von trivialen „objets trouvés“ sowie automatistische Gestaltungsprozesse in einem freien spontan-kreativen Fluss geistiger Imagination kennzeichnen seine Werkentwicklung. Grenzen zu anderen künstlerischen Medien wie die zum Film oder zur Literatur werden überschritten. Nach einigen Jahren des Exils in den USA kehrt Max Ernst nach dem zweiten Weltkrieg nach Frankreich zurück. Seine internationale Reputation beginnt und macht ihn zu einer der wichtigsten Künstlerpersönlichkeiten der Moderne im 20. Jahrhundert.

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Kurstermine 1

Übersicht über alle Kurstermine (1) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Montag  •  23.11.2026  •  19:30 - 21:00 Uhr VHS, Kl. Theater
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