Kursdetails
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Programmkino Minden - Morgen war Krieg

„Ein erschreckend realistisches Warnszenario.“ FILMSTARTS
Gedreht in Minden – Kinostart in Minden
Ein Heimspiel für Minden. Große Teile dieses Films sind in unserer Stadt entstanden – umso schöner, dass wir Morgen war Krieg pünktlich zum bundesweiten Kinostart hier bei uns zeigen dürfen. Wer genau hinschaut, wird vertraute Ecken wiedererkennen, verwandelt in ein beklemmendes Deutschland von übermorgen.

Die EU ist zerbrochen, eine rechtspopulistische Regierung hat die Macht übernommen, und der nächste Krieg steht vor der Tür. Jonas (33) hat nie etwas anderes gekannt als Frieden, Wohlstand und Sicherheit – nun soll er eingezogen werden. Er desertiert und versteckt sich mit seiner kleinen Schwester Leonie ausgerechnet bei seinem Vater Stuber, zu dem er seit seiner Kindheit keinen Kontakt hatte.

Doch der brüchige Unterschlupf am Grenzfluss wird zur Falle: Draußen errichtet eine Bürgerwehr den Grenzzaun, unterm Dach haust der Großvater – ein Altnazi –, und als Jonas einem Flüchtenden Hilfe verspricht, kommen ihm die Feldjäger auf die Spur. Eine Katastrophe bahnt sich an, noch bevor der Krieg überhaupt begonnen hat.

Mit seinem Langfilmdebüt gelingt Nicolas Ehret ein düsteres Was-wäre-wenn-Drama über Moral, Identität und Schuld – kein Science-Fiction-Spektakel, sondern eine nur leicht verschobene Version unserer Gegenwart.

Statt großer Schlachten zeigt er eine allgegenwärtige, leise Angst und die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen. Getragen wird das Ganze von einem herausragenden Ulrich Matthes und Enno Trebs als entfremdetes Vater-Sohn-Duo.

Die Weltpremiere feierte der Film in der renommierten Reihe „Neues Deutsches Kino“ beim Filmfest München 2026, wo ihn die Kritik als beklemmend gegenwartsnahes Warnszenario würdigte. Verstörend, hochaktuell – und ein Film, der lange nachwirkt.

Produktionsdaten
D, 2026 · FSK: ab 12 Jahren · Laufzeit: 114 Minuten · Genre: Dystopie / Drama · Internationaler Titel: „Echo of Tomorrow’s War“

Regie & Drehbuch: Nicolas Ehret (Kamera: Fabian Gamper · Produktion: Epik Filmproduktion, Enger)
Darsteller: Enno Trebs (Jonas), Ulrich Matthes (Stuber), Naila Schuberth (Leonie), Susanne Bredehöft (Wibke) – sowie Friedhelm Ptok als Großvater

Auszeichnungen & Würdigungen
Weltpremiere beim 43. Filmfest München 2026 in der Reihe „Neues Deutsches Kino“ · gefördert u. a. von der Film- und Medienstiftung NRW, nordmedia, dem Kuratorium junger deutscher Film, BKM und DFFF · Regisseur Nicolas Ehret wurde für seine Kurzfilme mehrfach ausgezeichnet (u. a. Weltpremiere von „Das rote Rad“ beim Max-Ophüls-Preis 2019)


Rahmenprogramm: Wir laden alle Mindener Komparsen, die am Film mitgewirkt haben, zum Gespräch auf die Bühne.

Tickets: 8 Euro (ermäßigt: 5 Euro)
Infos und Tickets unter: https://kino-minden.de/programm-2026
Der Einlass beginnt jeweils 30 Minuten vor jeder Vorführung. Restkarten zahlbar an der Abendkasse.
Eine Kooperation mit Kleines Programmkino am Weingarten e.V.

Kurstermine 1

Übersicht über alle Kurstermine (1) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Sonntag  •  27.09.2026  •  20:00 - 22:00 Uhr VHS, Kl. Theater
Keine empfohlenen Kurse vorhanden
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