Kursdetails
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Traumasensibles Coaching – Beziehung, Trauma u. professionelle Selbstregulation

Bindung verstehen. Dynamiken erkennen. Integration begleiten.
Dieser Aufbaukurs richtet den Blick auf das, was Coachingprozesse oft wirklich bewegt: Beziehung.
Viele Herausforderungen entstehen weniger durch fehlende Methoden, sondern durch unbewusste Dynamiken, alte Prägungen und transgenerationale Erfahrungen, die sich im Kontakt zeigen.
Die Weiterbildung vermittelt ein vertieftes Verständnis dafür, wie solche Prozesse erkannt und professionell begleitet werden können – klar, traumasensibel und ohne zu pathologisieren oder zu überfordern.
Dabei entwickeln die Teilnehmenden ihre Fähigkeit, auch in emotional anspruchsvollen Prozessen präsent, klar und innerlich reguliert zu bleiben und ihre Rolle als Coach bewusst zu gestalten.
Thematische Schwerpunkte sind:
Bindung und Beziehung im Coaching:
Wie frühe Beziehungserfahrungen Stress- und Schutzstrategien prägen und sich im Coaching zeigen können.
Übertragung, Gegenübertragung und Resonanz:
Was gehört zur Klientin bzw. zum Klienten – und was wird im Coach selbst berührt? Entwicklung einer professionellen, selbstreflektierten Haltung.
Transgenerationale Dynamiken:
Trauma als familiäres und kollektives Phänomen verstehen – ohne zu pathologisieren.
Selbstregulation und professionelle Präsenz:
Die eigene Rolle klären, Grenzen wahren und auch in intensiven Prozessen innerlich stabil bleiben.
Ein besonderer Fokus liegt auf bindungsorientierter Begleitung. Aufbauend auf Erkenntnissen der Bindungstheorie (u. a. nach Bowlby) wird der Mensch als beziehungsorientiertes Wesen verstanden. Trauma wirkt nicht nur individuell, sondern auch relational – in Nähe, Distanz, Vertrauen und Autonomie. Coaching kann hier korrigierende Beziehungserfahrungen ermöglichen, wenn Sicherheit und Klarheit bewusst gestaltet werden.
Die Weiterbildung integriert wissenschaftliche Grundlagen aus Neurobiologie, systemischer Therapie, Psychotraumatologie und bindungsorientierter Psychotherapie. Konzepte wie Neuroplastizität, das „Prinzip des guten Grundes“ sowie ressourcenorientierte Stabilisierung fließen praxisnah in die Arbeit ein.
Theorieimpulse werden mit Übungen, Selbsterfahrung und Intervisionsarbeit in Peergroups verbunden. Ziel ist es, die eigene Präsenz zu vertiefen, Beziehungsdynamiken klarer wahrzunehmen und Coachingprozesse auch in herausfordernden Situationen stabil und wirksam zu führen.
Der Aufbaukurs versteht sich als konsequente Weiterführung des Grundlagenkurses. Eine Teilnahme ist auch ohne Kurs 1 möglich, sofern entsprechende Vorkenntnisse im Bereich Coaching und Nervensystemregulation vorhanden sind.
Teilnahmevoraussetzung:
Grundkenntnisse in Coaching oder Beratung. Der Kurs kann einzeln oder als Aufbau zum Grundlagenkurs besucht werden. Dieser Kurs ist nicht als Ersatz für die Therapie eigener Traumata vorgesehen, für das Erlernen eines professionellen traumasensiblen Coachings konzipiert.
Abschluss:
Zertifikat:
Traumasensible Beziehungskompetenz und Prozessbegleitung – Aufbauzertifikat (VHS)
Hinweis: Bei Abschluss beider Kurse: Gesamtzertifikat als zertifizierter traumasensibler Coach möglich.
Kursort: CVJM – Teestube
Gebühr:1348 €
Kursnr.:
Beginn: 05.03.2027
Dauer: 14 Termine

Kurstermine 14

Übersicht über alle Kurstermine (14) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Freitag  •  16.04.2027  •  17:00 - 20:15 Uhr
2 Samstag  •  17.04.2027  •  09:30 - 17:00 Uhr
3 Sonntag  •  18.04.2027  •  09:30 - 17:00 Uhr
4 Freitag  •  21.05.2027  •  17:00 - 20:15 Uhr
5 Samstag  •  22.05.2027  •  09:30 - 17:00 Uhr
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