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Die Juden sollt ihr nicht grüßen! - Christlicher Antisemitismus und die Folgen


Die Veranstaltung findet im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit in Zusammenarbeit mit
der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit statt.
Der christliche Antisemitismus ist eine Wurzel der Shoa, des Holocaust. Gern griffen die
Nazis theologische Vorwürfe gegen die Juden auf, um das deutsche Volk auf die
sogenannte Endlösung der Judenfrage einzustimmen. Über innerkirchliche und
kirchenpolitische Auseinandersetzungen hinweg waren sich fast 2000 Jahre lang alle einig
gewesen im Hass auf die Juden: Kirchenführer und Politiker, Kaiser von Byzanz und die
alte Kirche ebenso wie Päpste, der spätere Martin Luther und die christlichen Kirchen bis
ins 20. Jahrhundert hinein. Im christlichen Bewusstsein waren Juden die Unterlegenen, sie
waren zu missionieren und zu taufen, ihre Religion war dazu bestimmt zu verschwinden,
so dass die Christen als die Erben einer ermordeten jüdischen Welt übrig bleiben würden.
Peter Hertel (* 1937), Journalist (ehemaliger Leiter der Redaktion "Religion und
Gesellschaft" beim NDR) und Buchautor. Seit Jahren beschäftigt er sich mit dem
christlichen Antisemitismus und seinen Folgen. Er ist seit zwei Jahrzehnten in der
Erinnerungsarbeit tätig. Seine letzte Publikation enthüllte die vergessene jüdische
Geschichte seines Wohnortes Ronnenberg bei Hannover.
Eine Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Minden.

Status: Anmeldung auf Warteliste

Kursnr.: QM10041

Beginn: Mi., 18.03.2020, 19:30 - 21:55 Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: Haus am Dom

Gebühr: 0,00 €


Datum
18.03.2020
Uhrzeit
19:30 - 21:55 Uhr
Ort
Kleiner Domhof 30, Haus am Dom




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