Kultur - Gestalten - Medien

William TURNER - Licht, Atmosphäre und Dramatik:

Die Erneuerung der englischen Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert


Wesentliche Impulse in seinem künstlerischen Denken erhielt der junge Joseph Mallord William Turner (1775-1851) auf seinen Reisen in Europa. Besonders die Alpen und die arkadischen Landschaften des italienischen Stiefels sollten ihn nachhaltig prägen, so bereits während seiner ersten Schweiz-Reise 1802 in der Begegnung mit der Bergwelt. Er entdeckte das "Erhabene" der Natur, deren Urgewalten Grauen und Furcht einflößen können, wie Darstellungen von Stürmen und Naturkatastrophen sehr eindrucksvoll zeigen, andererseits aber auch in der Lage sind, ästhetische Genussmomente im Betrachter auszulösen: Schrecken und Ergötzung liegen hier nah beieinander. Demgegenüber greifen andere Werke das "Klassische" der Landschaftsmalerei auf, das Turner nach der Rückkehr von seinen Italienreisen im Atelier in den Fokus rückte. Frühere Einflüsse der Franzosen Lorrain und Poussin wurden in seinen Werken sichtbar. Während er bei seiner ersten Italienreise alle wichtigen Stationen einer "Grand Tour" mit dem Höhepunkt Rom besuchte, war später Venedig das bevorzugte Ziel. Die spezielle Atmosphäre und das Licht in der Lagunenstadt inspirierten ihn u. a. zu den stimmungsvollen Aquarellen der 1840er Jahre, die u. a. zur Grundlage seines Spätwerks wurden.

Karten erhältlich an der Abendkasse.

Status: Plätze frei

Kursnr.: QM40013

Beginn: Mo., 09.03.2020, 19:30 - 21:00 Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: VHS-Gebäude, Kl. Theater am Weingarten, 1. Etage, Theater

Gebühr: 6,50 €


Datum
09.03.2020
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Königswall 97, VHS-Gebäude, Kl. Theater am Weingarten, 1. Etage, Theater




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