Kultur - Gestalten - Medien

Oskar SCHLEMMER - Figur und Raum im Dialog


Oskar Schlemmer (1888-1943) war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Vielseitig wie kaum ein anderer war er als Maler, Wandgestalter, Graphiker, Bildhauer und Bühnenbildner tätig. Intensiv setzte er sich mit den Künstlern und Kunstströmungen seiner Zeit auseinander. Nach seiner Zeit als Lehrer am Bauhaus in Dessau und an der Kunstgewerbeschule in Breslau war Schlemmer ab 1933 durch die Nazis als "entartet" von allen öffentlichen Ämtern ausgeschlossen. 1940 bekam er eine Anstellung für maltechnische Forschungen an der Wuppertaler Lackfabrik von Dr. Kurt Herberts. Hier entwarf er unter dem "Schutzmantel" seines Arbeitgebers sein berühmtes "Lackkabinett" und sein "Lackballett" sowie seine letzten Werke, die sogenannten "Fensterbilder". Schlemmer konzentrierte sich in seiner freien ebenso wie in seiner angewandten Kunst auf das Thema der menschlichen Figur im Raum mit dem Ziel einer idealistischen Synthese aus Einfachheit und Metaphysik. Der Vortrag setzt das Werk Schlemmers auch in Relation zu dem seiner Lehrer und Kollegen, vor allem zu Willi Baumeister, der sich wie Schlemmer in der Wuppertaler Lackfabrik von Kurt Herberts ins "innere Exil" zurückgezogen hatte.

Karten erhältlich an der Abendkasse.

Status: Plätze frei

Kursnr.: QM40012

Beginn: Mo., 02.03.2020, 19:30 - 21:00 Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: VHS-Gebäude, Kl. Theater am Weingarten, 1. Etage, Theater

Gebühr: 6,50 €


Datum
02.03.2020
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Königswall 97, VHS-Gebäude, Kl. Theater am Weingarten, 1. Etage, Theater




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