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Hannah Arendt: Wir Flüchtlinge


Hannah Arendt schildert in "Wir Flüchtlinge" (1943) die Erfahrungen der Juden, die dem nationalsozialistischen Terror entkamen und auf den Stationen ihrer Flucht- zunächst in Europa, später in den USA - versuchten, ein neues Leben aufzubauen. Der Verlust der Heimat, des Freundeskreises, häufig der Familie und der beruflichen Position konfrontierte sie mit der Frage, wie sie ihre personale Identität bewahren konnten. Der Schlusssatz von Arendts Text hat durch den Aufstieg des Rechtspopulismus in den letzten Jahren bedrückende Aktualität gewonnen: "Die Gemeinschaft der europäischen Völker zerbrach, als und weil sie den Ausschluss und die Verfolgung seines schwächsten Mitglieds zuließ."
Nach einem Überblick über Arendts Lebensgeschichte soll "Wir Flüchtlinge" im Kontext ihres politischen Denkens vorgestellt und interpretiert werden. In der Diskussion wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen, welche Lehren wir aus Arendts Text für unsere Gegenwart ziehen können.
Smail Rapic wurde 1958 in Zagreb (Kroatien) geboren und lebt seit 1962 in Deutschland. Er studierte in Köln und war nach seiner Habilitation als Gastdozent an den Universitäten Kopenhagen und Prag tätig. Er ist Professor für Philosophie an der Universität Wuppertal und seit 1982 Mitglied von Amnesty International.

In Zusammenarbeit mit amnesty international

Status: Kurs abgeschlossen

Kursnr.: OM10011

Beginn: Do., 21.02.2019, 19:00 - 20:30 Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: Hansehaus

Gebühr: 0,00 €


Datum
21.02.2019
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Papenmarkt 2, Hansehaus


Abgelaufen


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