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Kunst-Vortrag: Frauen am Bauhaus: Die "neue Frau"?


Das Staatliche Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin bestand von 1919 bis 1933 und galt als aufgeschlossen, überaus avantgardistisch und progressiv. Viele junge Studentinnen sahen hier eine Möglichkeit eine umfassende künstlerische Ausbildung zu erlangen und so schrieben sich in den ersten Semestern mehr Frauen als Männer ein.
Erst in den letzten 20 Jahren hat eine neue Generation kritischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bisher gültige Mythen über das Bauhaus geprüft und herausgefunden, dass viele von Bauhäuslern selbst überlieferte Ereignisse und Haltungen Legenden sind, die die durch Dokumente belegbare vielschichtige und widersprüchliche Realität verklären oder ihr sogar widersprechen. Die scheinbar so gleichberechtigte Geschlechterpolitik hat sich dabei ebenfalls als Legende erwiesen.

In Veröffentlichungen bis in die 90er Jahre hinein werden zwar jene Aus¬nahmefrauen erwähnt, Marianne Brandt, Anni Albers, Gunta Stölzl oder Lucia Moholy, doch die Bestrebungen der Bauhausmeister, die Studentinnen möglichst in die Frauenklassen und in die Weberei zu versammeln, bleiben meist unerwähnt.

Abendkasse

Status: Plätze frei

Kursnr.: OB45020

Beginn: Mi., 12.06.2019, 20:00 - 21:30 Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: VHS Bad Oeynhausen, Vortragsraum

Gebühr: 6,50 €


Datum
12.06.2019
Uhrzeit
20:00 - 21:30 Uhr
Ort
Kaiserstr. 14, VHS Bad Oeynhausen, Vortragsraum




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